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 GREVENER ZEITUNG - Pia Weinekötter
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Hobbykünstler
Großer Andrang bei Kunstausstellung |
| Von Heidrun Riese am 3. November 2009 18:25 Uhr |
| RECKENFELD Einmal in der Woche schwingen sie zusammen den Pinsel. Einmal im Jahr zeigen sie in einer gemeinsamen Ausstellung, was sie geschaffen haben. Am Wochenende haben Bianca Mense und ihre Malschüler wieder ins Atelier „Mit Farben bewegt sein“ am Steverweg 4 eingeladen – und konnten sich vor Besuchern kaum retten. |
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| Die Künstler mit Bianca Mense (r.), Heike Antons (4.v.r.) und Arnold Antons (3.v.r.).
Foto: Heidrun Riese
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Es war rappelvoll! Teilweise dicht gedrängt standen die Menschen vor den Stellwänden, begutachteten die Werke, plauderten mit den Künstlern, tranken ein Glas Sekt, aßen ein Stück Kuchen. Das Atelier war erfüllt von guter Laune und Gemütlichkeit. „Farbe und Form“, so war die Ausstellung überschrieben. Zu sehen waren etwa 50 Bilder von Marita Hölscher, Ida Heimsath, Ute Habrock, Ute Waldeck, Inge Klostermann, Christa Keller, Inge Specker, Claudia Borowski und Bianca Mense. Viel Lob von den Gästen Hauptsächlich Acrylbilder– zum Teil mit Strukturpaste, Seidenpapier oder Holz. Außerdem zeigte Heike Antons Pappmaché, Holzschmuck und -skulpturen, Arnold Antons präsentierte seine diversen Drechselarbeiten. „Alle loben, dass die Ausstellung so vielfältig ist“, freute sich Bianca Mense über den großen Zuspruch der Gäste. Besonders gefiel die Farbenfreude der Bilder, die mit ihren bunten Akzenten die Blicke auf sich zogen. Wie der „Fliegende Fisch“, eine Acrylarbeit der Künstlerin und Pädagogin. „Das Bild ist rein intuitiv entstanden“, erklärte Mense. Einfach drauf los gemalt „Ich habe einfach drauf los gemalt und mich von den Farben leiten lassen.“ So entstand zuerst die Sonne, dann der Fisch und schließlich der Rahmen, ebenfalls mit Farbe auf die Leinwand gebannt. Aber nicht nur Tiere waren zu sehen, sondern noch eine ganze Menge mehr: Natur, Abstraktes. Der Phantasie der Hobbykünstler waren in ihrem Schaffen keine Grenzen gesetzt. Mense: „Mir war wichtig, dass alle ihren eigenen Stil fortführen.“ Gesichter in Holzskulpturen
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| Heike Antons mit einer Holzskulptur.
Foto: Heidrun Riese
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Fortgeführt hat auch Heike Antons – und zwar, was die Natur begonnen hat. „Ich finde verwittertes Holz, sehe Gesichter darin und versuche, sie mit Farbe heraus zu holen“, erklärte die Künstlerin, wie ihre Holzarbeiten entstehen. „Die Natur macht die Skulpturen, ich entdecke sie und mache sie sichtbar.“ Am Ende der zwei erfolgreichen Ausstellungstage waren alle zufrieden. „Es war sehr schön, eine ganz tolle Atmosphäre“, freute sich Inge Specker. Es wurde auch gekauft Das Tüpfelchen auf dem i: Die Besucher wollten die Bilder nicht nur in der Ausstellung sehen, sondern auch mit nach Hause nehmen. So wechselten einige Arbeiten ihre Besitzer. Mense: „Das ist eine tolle Bestätigung für die Hobbykünstler!“ |
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